Der Zusammenhang zwischen Inner und Outer Game
In der Verführer-Community wird oftmals gesagt "All Game is Inner Game". Damit gemeint ist nichts anderes als was viele Frauen meinen, wenn sie den alten und oft missverstandenen Ratschlag "sei einfach du selbst" geben: Erfolgreiches Verführen besteht nicht aus Tricks und Sprüchen, sondern aus Selbstbewusstsein, der richtigen Einstellung, dem richtigen Kontext. Der weibliche Ratschlag wird vom AFC dahin gehend falsch verstanden, dass er nicht an sich arbeiten müsste.
Die Frau wünscht sich aber einen selbstbewussten, verführerischen Mann und wenn du das nicht bist, dann bist du das nicht und hast bei ihr keine Chancen. Ein Verstellen wird früher oder später von ihr durchschaut und kostet dir und ihr eigentlich nur Zeit. Das ist es was sie meint. Du musst dich ändern, innerlich, deine Einstellung, dein Selbstbewusstsein, um dann ganze einfach als "du selbst" ein erfolgreicher Verführer zu sein. SO will dich die Frau haben.
Ist nun wirklich alles Inner Game? Wenn man sich den erfolgreichen PUA oder noch viel mehr einen Natural anschaut, dann schon: ein Natural macht, was ihm gefällt und die Frauen fliegen auf ihn. Doch dabei wird eines übersehen: Wenn man noch kein Natural ist – wie kommt man dahin? Und hier kommt das zweite wichtige Sprichwort hinzu: "Fake it till you make it!" Du kannst an deinem Inner Game, an deiner Einstellung und Persönlichkeit mit vielen Werkzeugen arbeiten: Affirmations, Visualisierungen, Meditation... Das mächtigste aber ist, die Änderung zu Leben. Wenn du Angst hast, musst du diese in kleinen Schritten überwinden, nur so kannst du sie besiegen.[1] Angst ist nichts anderes als Aufregung in einem negativen Kontext. Das gleiche Gefühl der Aufregung hast du in Form von Begeisterung oder Begierde, dann aber in einem positiven Kontext. Der negative Kontext sind unsere Limiting Beliefs, Glaubenssätze die uns von anderen - unseren Eltern, Freunden, der Schule, der Kirche, der Gesellschaft - implantiert wurden und die zusammen mit der allgemeinen menschlichen Furcht vor Veränderung uns davon abhalten jede Situation als Chance zu sehen.
Viele Trainingsprogramme arbeiten daher auf der Basis der Erweiterung unserer Comfort Zone.[2][3] Die Comfort Zone ist der Bereich in dem wir ohne Furcht, Angst oder Unsicherheit handeln können. Es ist sehr schwer, sich das Selbstbewusstsein zur Überwindung der eigenen Ängste und Limiting Beliefs passiv an zu eignen. Erst durch Handlungen, durch erfolgreiche Übungen glauben wir wirklich an uns selbst. Sehr wichtig sind dabei die kleinen Schritte. Die Übung muss so klein sein, dass wir sie schaffen können. Dies ist auch eines der grundlegenden Konzepte des NLP. Wenn jemand früher nie etwas zu einer fremden Frau gesagt hat und jetzt Frauen auf der Straße mit einem "Hi" grüßt, dann ist das ein kleiner Schritt aber bereits ein großer Erfolg. Er kann sich nun sagen: "Ich KANN Frauen grüßen." Das baut sein Selbstbewusstsein auf. Er hat durch eine kleine Übung nun die Möglichkeit, sich absolut glaubhaft und positiv zu bestärken. Affirmations haben ihre Wirkung, Affirmations mit realem Hintergrund sind aber noch viel stärker.
Und nun kommen wir zum Outer Game. Was sind alle diese Tipps und Tricks, diese Routinen und Verhaltensweisen, die wir lernen können um ein Verführer zu werden? Sie sind ganz einfach Hilfsmittel. Hilfsmittel für unsere Übungen, die uns dazu führen sollen, ein absolut selbstbewusster, attraktiver Mann zu werden. Irgendwann brauchen wir keine Routine mehr zum Ansprechen, zum Halten, zum Eskalieren, irgendwann sind wir Natural. Aber bis dahin erleichtern sie uns den Weg, machen ihn für viele überhaupt erst begehbar. Du kannst einen AFC auf die Straße stellen und sagen: "Geh zu der Frau da drüben und sprich sie an!" und er wird ganz sicher antworten "Wie?" oder "Womit?" oder „Das kann ich nicht.“. Sag ihm aber "Geh zu der Frau und sag: Hallo, wo finde ich den Bahnhof?" und die meisten werden es schaffen. Bei jedem Training sind Hilfsmittel wichtig. Jeder Canned Opener, jede Routine, jeder Outer Game Trick zu Aussehen, Körperhaltung oder Mode ist ein solches Hilfsmittel das zusätzliche Sicherheit, zusätzliches Selbstvertrauen gibt. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Lebenslanges Üben ist für uns alle wichtig [4], nur so können wir den Pfad des Verführers erfolgreich gehen.
Die ganze Sache ist so wirkungsvoll, weil unser Geist und unserer Körper eng miteinander gekoppelt sind. Wenn es dir schlecht geht, läufst du geknickt und mit runter gezogenen Mundwinkeln durchs Leben. Bist du traurig, dann weinst du. Erlebst du einen großen Erfolg, dann reißt du die Arme in die Luft und schreist "Jaaaa". Dies alles sind innere Einstellungen, die unser Körper sichtbar macht, die er in physische Aktionen umsetzt. Und genau so funktioniert diese Kanal auch umgekehrt. Hast du einmal versucht wirklich traurig zu sein, wenn du dich zwingst übers ganze Gesicht zu lächeln? Kannst du dich wirklich selbstbewusst fühlen, wenn du mit rundem Rücken zusammen gekauert wackelig auf einem Bein stehst? Probiere es aus. Es geht nicht! Denn genau so wie das Inner Game nach außen durchscheint, wirkt das Outer Game nach Innen. Der Mensch ist ein ganzheitliches Wesen. Inner Game alleine hat seine Wirkung, Outer Game alleine hat seine Wirkung. Wie wirkungsvoll mag es also sein, wenn du beide Ansätze miteinander kombinierst?
[1] Susan Jeffers: Feel the Fear and do it anyway
[2] Don Juan Bootcamp
[3] Archer Sloan : Demonic Confidence
[4] George Leonard : Mastery
- Quex's Blog
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